Reichlich Auswahl: Lebensmittel online kaufen

130916_e-food_Lebensmittel-Abo-&-CoIm „richtigen Leben“ kann man Lebensmittel an den unterschiedlichsten Orten kaufen: im Supermarkt, im Einzelhandel, auf dem Markt oder dem Bauernhof. Die „virtuelle Welt“ bietet noch einige Varianten mehr. Wir geben hier einen Überblick, welche Möglichkeiten die Verbraucher haben, Lebensmittel online zu kaufen (unabhängig von den dahinter stehenden wirtschaftlichen Strukturen).

Bundesweite E-Food-Anbieter

Diese Vollsortimenter sind das Pendant zum klassischen Supermarkt, denn sie bieten ein Sortiment mit 15.000 bis 25.000 Artikel quer durch alle Warengruppen. Nach der Bestellung wird die Ware aus zentralen Lagern von einem Lieferdienst am nächsten oder übernächsten Tag angeliefert. In ganz Deutschland, vom Alpendorf bis zur Nordsee-Insel. Einige Anbieter liefern in bestimmten Regionen auch durch einen firmeneigenen Lieferdienst, zum Beispiel Lebensmittel.de in Berlin.
Beispiele: Edeka24.de, allyouneed.com, Lebensmittel.de, mytime.de

Regionale E-Food-Anbieter

Auch hier wählt die Kundin/der Kunde aus einem großen Angebot. Die Ware wird nun in einem naheliegenden Supermarkt oder einem regionalen Lager zusammengestellt und in ausgewählten Regionen zum Kunden gebracht. Für den Kunden gibt es kaum Unterschiede zu den oben beschriebenen bundesweiten Anbietern – nur dass man eben vor der Bestellung prüfen muss, ob man überhaupt im Liefergebiet wohnt.
Beispiele: food.de, Bringmeister.de, Rewe-online.de

Drive-In-Service (click & collect)

Eine kleine, aber entscheidende Abwandlung des obigen Angebots: Der Kunde wählt in aller Ruhe zuhause aus dem Sortiment des lokalen Supermarktes und holt sich die Ware einige Stunden später dort ab. Man kauft also vor Ort, spart sich aber das Durch-die-Gänge-Gehen und das Anstehen an der Kasse. Diese Variante ist vor allem in Frankreich und Großbritannien sehr beliebt.
Beispiele: Rewe-online.de, Real-Drive.de

Spezialitäten

Gerade hier liegt die Stärke des Internets. Der Händler spezialisiert sich auf eine Warengruppe z.B. Bioprodukte, Wein, Spirituosen oder Kaffee und erreicht damit Kunden in ganz Deutschland. Spannend wird es bei Plattformen, die es im „echten Leben“ nur selten gibt: Bei vielfaltvomland.de. kann man beispielsweise handgemachte Lebensmittel der unterschiedlichsten Manufakturen kaufen; ähnlich ist delinero.de aufgestellt – auf dieser Plattform kauft man Spezialitäten direkt von augesuchten Herstellern.

Customized food

Lebensmittel nach eigenem Geschmack selbst zusammenstellen – das geht besonders gut mit Müsli, Schokolade, Tee oder Kaffee. Eine breite Auswahl solcher Customizer hat die Seite egoo.de zusammengestellt. Wir haben MyMuesli.de und Braufaesschen.de bereits ausprobiert.

Rezept-Dienste

Der Anbieter schlägt ein tolles Rezept vor, für das dann alle Zutaten (inklusive Rezept) ins Haus geliefert werden. Klar, dass dieser Service recht teuer ist. Dafür punkten die Anbieter mit besten (biologischen) Zutaten und besonderen Rezepten.
Beispiele: kommtessen.de, kochzauber.de, cookbutler.de

Abodienste

Jede Woche kommt eine Kiste mit frischen Lebensmitteln ins Haus – den Biokisten-Service gab’s auch schon vor dem Internet. Heutzutage können die Kunden ihre Kiste – fast immer von regionalen Anbietern – bequem im Netz ihren aktuellen Bedürfnissen anpassen. Eine Übersicht bietet biokiste.org. Beliebt ist auch die Kombinationen aus Rezept- und Abodienst oder Spezialitäten per Abo (z.B. Tastybox.de oder kochabo.de). Diese Seite präsentiert fünf „Kombinierer“.

Amazon

Der Internetriese (weltweiter Umsatz 2012: 46 Milliarden Euro, davon rund 10% in Deutschland) verkauft seit 2010 auch Lebensmittel. Die Buchbranche hat er kräftig durcheinander gewirbelt – in der e-food-Branche ist ihm das bislang noch nicht gelungen. Wir widmen ihm dennoch in den nächsten Monaten einen eigenen Artikel.

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