Paketdienst, Firmen-Fahrer oder geht’s auch anders?

Was man in Deutschland per Internet einkauft, wird meist per Paket angeliefert. Ein, zwei oder drei Tage nach dem „Kaufen“-Klick kommt der Mann vom Paketdienst und liefert an. 130313_PaketuebergabeWas bei Büchern oder Schuhen in den allermeisten Fällen ohne Problem klappt, dass macht bei Lebensmittel oft Schwierigkeiten. Sie müssen schnell, gekühlt und vorsichtig transportiert werden. Eine echte Herausforderung für die Packetdienste. Einige Online-Händler liefern lieber mit eigenen Firmen-Fahrern aus – so wie es Getränke-Händler und Tiefkühlkost-Anbieter schon länger machen. Die Vorteile für den Kunden: der Fahrer kennt das Produkt und weiß damit umzugehen. Er kann die Kunden beraten und kennt deren Vorlieben (zum Beispiel, dass er das Paket bei Abwesenheit im Schuppen hinterm Haus abstellen kann). Allerdings verursacht eine eigene Auslieferflotte dem Händler natürlich Kosten.

Ein vor allem in Frankreich erfolgreiches Modell ist „click and collect“. Dabei bestellt der Kunde übers Internet – und holt sich seine Ware im nächsten Supermarkt ab. Leclerc, Auchan und die anderen großen französischen Lebensmittelketten haben das Land mit mehreren hundert Drive-In-Stellen überzogen. In Deutschland hat das Modell noch nicht richtig gezündet – im ganzen Land dürfte es maximal 50 solcher Drive-Ins geben.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich finde das ganz schön praktisch, online einkaufen und dann alles abholen- hat das schon mal einer von euch ausprobiert?

  2. Bei den Fahrern isses wie im richtigen Leben, die einen blickens und sind nett, die anderen sind Nullblicker und unfreundlich. Da isses mir egal, ob der Fahrer von der Firma oder von einem Logistik-Unternehmen kommt.

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